Treffen Sie den richtigen Ton

Nach der Strukturierung des Inhalts des Lebenslaufes sind Sprachstil und Grammatik zu überprüfen, die im Einklang mit den Vorschriften hinsichtlich der Lebenslauferstellung zu stehen haben. Die Verwendung des angemessenen Sprachstils verleiht einem Lebenslauf Überzeugungskraft und trägt zur guten Verständlichkeit des zu vermittelnden Inhalts durch den Leser bei.

Wortwahl

  • Um sich selbst und die erreichten Ergebnisse zu beschreiben sind Begriffe zu verwenden, die positive Inhalte vermitteln.
  • Verwenden Sie einen Stil, der Ihnen auch liegt.
  • Bedienen Sie sich der entsprechenden Stichwörter, die auch Arbeitsvermittlungen und Personalverantwortliche verwenden
  • Bei der Suche nach Lebensläufen in Stellenbörsen und Datenbanken verwenden: sind Sie auf der Suche nach einer neuen Position als EDV-Leiter, empfiehlt sich statt „technischer Leiter“ die Verwendung des Begriffs „EDVLeiter“ in Ihrem Lebenslauf. Weniger ist mehr. – nicht drei Wörter verwenden, wenn eins ausreichend ist.
  • Die Sätze sollen kurz und verständlich sein. Zu komplexe und überlange Sätze können vom Inhalt ablenken; darüber hinaus besteht die Gefahr, dass Arbeitsvermittlungen und Personalverantwortliche, die den Lebenslauf studieren, schnell das Interesse verlieren.

Tonfall

  • Stets seriös bleiben: umgangssprachliche Formulierungen und
  • Kraftausdrücke sind zu vermeiden.
  • Das Aktiv ist zu verwenden, das Passiv zu vermeiden. Das Aktiv verwendet Formulierungen wie „A tut B“; das Passiv verwendet Formulierungen wie „B wird [von A] ausgeführt“.
  • Im Aktiv wirkt der vermittelte Inhalt aussagekräftiger und überzeugender.
  • Durch passive Satzkonstruktionen werden Sätze bisweilen umständlich und verlieren an Aussage- und Überzeugungskraft.

Fachsprachen und branchenspezifische Kurzwörter

Verwenden Sie den branchenspezifischen Fachwortschatz. Dies trägt dazu bei, dass Arbeitsvermittlungen und Personalverantwortliche Ihren Lebenslauf bei Suchvorgängen nach Schlüsselwörtern auch auffinden können. Kommt es zu einer Verwendung technischer Fachausdrücke über das gebotene Maß hinaus, kann dies als überheblich empfunden werden und eher Verwirrung stiften als das bessere Verständnis zu fördern.

Verwendung der ersten Person Singular ohne persönliche Fürwörter

  • Dies bedeutet, keine persönlichen Fürwörter zu verwenden: An Stelle von
  • „Ich leitete ein fünfköpfiges Team“ wählen Sie die Formulierung „Leitung eines fünfköpfigenTeams“. Die Verwendung der persönlichen Fürwörter der ersten Person (ich, wir) ist zu vermeiden. Ihr Name steht bereits am Anfang des Lebenslaufes. Arbeitsvermittlungen und Personalverantwortliche wissen daher, mit wem sie es zu tun haben.
  • Die Verwendung der persönlichen Fürwörter der dritten Person (er, sie) ist zu vermeiden, sofern Sie über sich selbst sprechen, da dies den Anschein der Wichtigtuerei erweckt.

Wortwahl: weniger ist mehr

  • Artikel (der/die/das, ein/eine) sind nach Möglichkeit zu vermeiden. In einem Lebenslauf kommt der Wortanzahl eine große Bedeutung zu. Gehen Sie sparsam damit um und langweilen Sie den Leser nicht mit überflüssigen Formulierungen. Anstelle von „zuständig für die Finanzplanung“ ist die Formulierung „zuständig für Finanzplanung“ zu verwenden.
  • Die Verwendung von Hilfsverben (haben, dürfen, könnten) ist zu vermeiden. Diese Begriffe sind der Aussagekraft von Behauptungen, sowie der Glaubwürdigkeit abträglich. Anstelle von "habe verwaltet" ist "verwaltete" zu verwenden.
  • Die Verwendung der verschiedenen Formen des Vollverbs „sein“ (bin, ist, sind, war, waren) ist zu vermeiden, da sie die Sätze bisweilen umständlich machen. Wählen Sie „Daten sortiert“, anstelle von „Daten wurden sortiert“.

Die Verwendung der Zeitformen muss einheitlich sein.

Das ständige Wechseln der Zeitformen ist zu vermeiden:

  • Beziehen Sie sich auf Ihren derzeitigen Arbeitsplatz, ist das Präsens zu verwenden.
  • Bei der Schilderung früherer Arbeitsplätze ist die entsprechende Vergangenheitsform zu verwenden.