Künstliche Intelligenz & die Folgen für den Arbeitsmarkt

Künstliche Intelligenz (KI) wirkt sich auf Unternehmen auf der ganzen Welt aus und auch der technische Sektor bleibt von dieser Innovationswelle nicht verschont. Ebenso werden die Stimmen rund um die sich damit einläutende Arbeitswelt 5.0 lauter. Ob es sich nun also um administrative Funktionen oder den Fertigungsprozess handelt: Verschiedene Ströme der KI-Technologie haben einen dramatischen Einfluss auf die Art und Weise, wie Geschäfte auf globaler Ebene abgewickelt werden. Zudem können diese zu gravierenden Änderungen für Fach- und Führungskräfte in der Technikbranche führen und letztlich die Arbeit jedes einzelnen Menschen beeinflussen. Doch worauf müssen sich Arbeitnehmer und -geber unter dem derzeitigen Stand der Künstlichen Intelligenz genau einstellen und welche mittel- und langfristigen Auswirkungen hat KI auf die Arbeitswelt?

Neue Möglichkeiten für Arbeitgeber & -nehmer

Wenn über Künstliche Intelligenz und Automatisierung diskutiert wird, steht die Sorge um den Verlust von Arbeitsplätzen meistens im Vordergrund. Tatsächlich eröffnet diese Entwicklung in der Technikbranche jedoch eine Vielzahl von Chancen. KI ist deshalb so interessant, weil es nicht rein um die Fachkenntnisse geht, die ein Arbeitnehmer mitbringt, sondern vor allem um die Fähigkeiten, über die er verfügt. Das mag zunächst beängstigend und nicht greifbar klingen, doch es bedeutet, dass sich einer großen Anzahl von Menschen ein weites Feld an Möglichkeiten bietet. Bei einer Bewerbung auf einen Job im technischen Bereich – insbesondere, wenn jener mit Künstlicher Intelligenz in Berührung kommt – werden die bestehenden Erfahrungen dementsprechend nicht vorrangig beurteilt. Ein Großteil der Fachkräfte verfügt einfach nicht über entsprechende Erfahrungen beziehungsweise kann aufgrund der ausgeprägten Geschwindigkeit der Entwicklungen im KI-Bereich schlichtweg nicht darüber verfügen. Stattdessen ist in erster Linie von Interesse, ob der Arbeitnehmer über die Fähigkeiten verfügt, sich einzuarbeiten und zu spezialisieren. Im Wesentlichen ist dieser neue Bereich somit ein offenes Forum, das Interessierten neue Karrierechancen bietet.

Hinsichtlich der Künstlichen Intelligenz wird es eine breite Nachfrage nach verschiedenen Spezialisten geben. In einem Bericht des Weltwirtschaftsforums wird prognostiziert, dass die gefragtesten Jobs bis 2022 voraussichtlich die des Datenanalysten, des Datenwissenschaftlers sowie die von Experten im KI- und Machine-Learning-Bereich sein werden. Für Fachkräfte wird sich also in den nächsten Jahren eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten eröffnen. Beschäftigte in der MINT-Branche dürften sich auf spannende Zeiten einstellen – denn die Nachfrage nach ihren Fachkenntnissen wird weiter steigen.

Entwicklungen unter der Arbeitswelt 5.0

Doch nicht nur für Fachkräfte sind bereits spannende Zeiten angebrochen. Auch Führungskräfte dürfen sich auf Veränderungen freuen. Obwohl sich Unternehmen derzeit noch vorrangig mit der Arbeitswelt 4.0 beschäftigen und fortlaufend daran arbeiten, den „New Work“-Ansatz nicht als Arbeitsweise, sondern auch als Teil der Unternehmenskultur zu etablieren, werden bereits die ersten Stimmen um die sogenannte Arbeitswelt 5.0 laut. Die im vorangegangenen Absatz bereits beschriebenen Jobprofile, die sich aufgrund der Künstlichen Intelligenz verstärkt herausbilden und weiter an Relevanz zunehmen werden, sind nur ein Teil der Entwicklung. Der Fokus liegt zudem verstärkt auf dem Austausch zwischen den Abteilungen, der fortlaufend digitalisiert und automatisiert werden soll. Nicht zu vergessen ist daher letztlich auch die Weiterentwicklung des Leadership-Ansatzes. Die Reise geht hin zu mehr Entscheidungsspielraum für Mitarbeiter und die Bereitstellung von Tools, die eine Selbstorganisation der einzelnen Arbeitnehmer und Teams und damit das agile Arbeiten ermöglichen. Durch die Befähigung der eigenen Mitarbeiter wird es Unternehmen letztlich ermöglicht, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren.

Chancen als Arbeitnehmer richtig nutzen

Um die sich im KI-Bereich bietenden Perspektiven nutzen zu können, ist eine stetige Weiterbildung jedoch unerlässlich. Ebenso sind Quereinsteiger aus den verschiedensten Branchen nicht unüblich. Das bietet verschiedensten Arbeitnehmern nicht nur völlig neue Karrieremöglichkeiten, sondern nivelliert auch die Wettbewerbsbedingungen auf dem Arbeitsmarkt.

Aufgrund der momentanen Situation auf dem Arbeitsmarkt ist es bei der Suche nach einem neuen Job im Bereich der Künstlichen Intelligenz außerdem von Vorteil, einen guten Personalberater an seiner Seite zu haben. Dieser unterstützt Fach- und Führungskräfte dabei, sich auf ihre Bewerbung bestmöglich vorzubereiten.

Dazu gehört auch die Vorbereitung der Unterlagen: Wenn der Lebenslauf nicht ausdrücklich widerspiegelt, dass der Bewerber über umfangreiche KI-Erfahrung verfügt, wird vieles von dem, was für Unternehmen attraktiv ist, einfach nicht wahrgenommen. Zudem ist es wichtig, dass dieser Personalberater stets auf dem neuesten Stand ist und sich in der Branche auskennt. Einen qualitativ hochwertigen Berater zu finden, eröffnet Arbeitnehmern eine Vielzahl von Möglichkeiten, die sonst möglicherweise versperrt geblieben wären.

 

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Herausforderungen für Arbeitgeber

Die Künstliche Intelligenz hat allerdings auch für Arbeitgeber, die nach talentierten Mitarbeitern suchen, erhebliche Auswirkungen. Personalverantwortliche müssen den Personalberatern wie auch Kandidaten, die sie einstellen, ein hohes Maß an Vertrauen entgegenbringen. Bei einer traditionellen Einstellungssituation können Personalentscheider ihr Augenmerk auf die Erfahrung des Kandidaten richten und ihn auf der Grundlage einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz für eine Stelle qualifizieren. Wenn Personalverantwortliche jedoch einen Schritt voraus sein und ihr Unternehmen voranbringen möchten, müssen sie auf Fachkräfte vertrauen, die ähnliche Erfahrungen haben und die Fähigkeiten mitbringen, nach denen sie suchen. Außerdem müssen Arbeitgeber darauf achten, auch ihre Führungskräfte rechtzeitig auf den Weg, der sich durch die KI wandelnde Arbeitswelt ergibt,  mitzunehmen.

Ferner ist es an den Arbeitgebern, den Menschen selbst stets in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen. Die Bedürfnisse des Arbeitnehmers müssen erkannt werden und tragen letztlich zu einem langfristigen Unternehmenserfolg bei.

 

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