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IT-Consultants sind in Unternehmen aller Branchen in allen Regionen der Welt gefragt. Ihre Expertise hilft Firmen dabei, die digitale Transformation zu meistern oder verbessert die digitale Infrastruktur in KMUs und Konzernen. Hier haben wir alle wichtigen Informationen über die Aufgaben eines IT-Consultants für Sie zusammengestellt und zeigen Ihnen die wichtigsten Skills, die IT-Berater für ihren Job mitbringen sollten.

IT-Berater sind gefragte Arbeitskräfte mit vielseitigen Aufgabenfeldern

In Unternehmen ist IT-Beratung immer dann gefragt, wenn IT-Projekte zu groß werden oder für die hauseigene IT-Abteilung zu komplex sind. Man könnte deshalb die wichtigste Aufgabe eines IT-Consultants als das Lösen von Problemen umschreiben. 

IT-Berater sind dabei keine reinen Techniker, denn sie sind vielmehr ein Bindeglied zwischen Entwicklern, Ingenieuren und dem Management. IT-Consultants haben demnach eine weitere zentrale Aufgabe: Sie verstehen Computertechnik, können diese aber in die Sprache des Managements übersetzen, sodass jeder Beteiligte z.B. die Notwendigkeit von IT-Maßnahmen auch wirklich versteht. 

Doch IT-Consultants haben letztlich mehr als „nur“ eine beratende Funktion. Sie decken im Rahmen von eingehenden Analysen mögliche Fehler in IT-Konfigurationen oder -Netzwerken auf, schlagen Maßnahmen zu deren Lösung vor und können die Maßnahmen im besten Fall auch gleich selbst durchführen. Kurz: IT-Berater sind Allrounder, die sowohl etwas von der IT-Praxis verstehen als auch wissen, wie die oftmals komplexen technischen Hintergründe für andere Unternehmensbereiche verständlich aufbereitet werden können. 

Als Allrounder sind IT-Berater in der Regel selten für nur ein Projekt gebucht. Deshalb wird von ihnen eine Bereitschaft zu großer Mobilität verlangt. So kann es vorkommen, dass ein IT-Consultant heute noch in Norddeutschland an der Umsetzung eines Firmennetzwerks arbeitet und morgen einen Konzern in der Schweiz zur Konzeption einer Digitalstrategie berät. Neben der Mobilität ist außerdem Durchhaltevermögen gefragt. Denn manches Projekt kann über mehrere Jahre angelegt sein. Das gilt z.B. für die digitale Transformation von ursprünglich klassisch analogen Geschäftsfeldern. 

Grundsätzlich hängt der Umfang der Mobilität und der Anzahl der betreuten Projekte auch davon ab, ob ein Consultant für ein Systemhaus tätig ist oder als Freelancer arbeitet. 

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Die Berufsbezeichnung „IT-Consultant“ oder „IT-Berater“ ist in Deutschland nicht geschützt. Deshalb ist es für Auftraggeber immer wichtig, die Referenzen eines Consultants zu kennen. Bewerber können ihre Fähigkeiten auch anhand von Zertifikaten über erfolgreiche Weiterbildungen in Programmiersprachen oder im Projektmanagement belegen. Eine Ausnahme bildet der/die „geprüfte IT-Berater/in“. Dabei handelt es sich um einen geschützten Begriff und eine von der IHK angebotene Weiterbildung. Der Abschluss entspricht dem Meisterniveau im Handwerk.

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Die Aufgaben eines IT-Consultants im Überblick

Das Besondere an IT-Consultants ist, dass sie nicht nur beraten, sondern selbst Lösungen umsetzen können. Hier ein Überblick über die zentralen Aufgaben von IT-Beratern:

  • Umfassende Beratung von Kunden zur Einführung von neuer Software oder IT-Lösungen
  • Tiefgreifende Bedarfsanalyse beim Ermitteln der benötigten Soft- und Hardware
  • Entwicklung, Planung und Umsetzung von IT-Konzepten
  • Implementierung von neuer Software
  • Administration von Software-oder Netzwerklösungen
  • Kontinuierliche Auswertung der IT-Infrastruktur
  • Coaching und Schulung von Mitarbeitern
  • Durchführung von Qualitätskontrolle
  • Prüfen der IT-Sicherheit
  • Kostenkalkulation für die Einführung von IT-Lösungen


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Welche Skills muss ein IT-Consultant mitbringen?

Da IT-Projekte häufig knapp getaktet sind, müssen IT-Consultants vor allem unter Zeitdruck arbeiten können. Zu diesem Zweck ist ein hohes Maß an Belastbarkeit erforderlich. Ähnlich flexibel wie bei den Einsatzorten sollten IT-Berater auch bei ihren Arbeitszeiten sein. Denn es ist nicht selten, dass die reguläre Arbeitszeit aufgrund von Zeitdruck oder im Notfall deutlich überschritten wird.

Weitere wichtige Soft Skills für IT-Consultants: 

Kommunikationsfähigkeit: IT-Berater müssen in der Lage sein, komplexe Sachverhalte einfach erklären zu können. Hierzu sind neben der Kommunikationsfähigkeit auch eine gute Rhetorik sowie eine gute Präsentationsfähigkeit wichtig. Da IT-Consultants auch Schulungen für Mitarbeiter durchführen, sollten sie ein gewisses didaktisches Verständnis und Geschick mitbringen. 
Fremdsprachenkenntnisse: In internationalen Teams ist Englisch die Verkehrssprache. Deshalb sollten IT-Berater zumindest Englisch fließend beherrschen. Da Englisch auch die Sprache der IT ist, sollte das keine große Hürde für künftige Consultants sein. Wer noch weitere Fremdsprachen spricht, ist als IT-Consultant vor allem bei internationalen Projekten im Vorteil.
Hohes Fachwissen: IT-Berater werden gerade deshalb gerufen, weil sie der Inhouse-IT-Abteilung in der Regel deutlich mehr Fachwissen voraushaben. Nicht selten spezialisieren sich IT-Berater auch auf eine bestimmte Branche. Denn mittlerweile sind IT-Projekte häufig so komplex und mit branchenspezifischen Anforderungen gespickt, dass ein IT-Berater mit profunden Branchenkenntnissen die Probleme des Unternehmens besser lösen kann als ein Kollege mit sehr allgemeinen Kenntnissen. 
Exzellente IT-Kenntnisse: IT-Consultants sollten nicht nur Programmiersprachen kennen, sondern auch die Software und Hardware, welche von Unternehmen eingesetzt wird. 
BWL-Kenntnisse: IT-Berater sind keine reinen Programmierer oder Techniker. Deshalb sind BWL-Kenntnisse wichtig, um z.B. Vorgaben zu Kosten oder ROI bei der Konzeption von IT-Projekten besser berücksichtigen zu können bzw. ein Verständnis dafür aufzubringen.

Wie werde ich IT-Consultant?

Da es sich bei einem IT-Consultant um keine feste Berufsbezeichnung handelt, gibt es weder eine einheitliche Ausbildung noch ein spezielles Studium, das Bewerber für einen entsprechenden Job mitbringen müssen. Zum inoffiziellen Standard für die IT-Beratung gehört jedoch meist ein abgeschlossenes Studium im Bereich Informatik, BWL oder Wirtschaftsinformatik. 

Doch in diesen Studienfächern lernen Absolventen vor allem die Basics für Wirtschaftswissenschaften oder Informatik. Wichtig ist später für Bewerber*innen, dass sie sich spezialisieren, z.B. mit einer Weiterbildung als SAP-Berater*in oder Salesforce Consultant. 

Wichtig sind jedoch auch IT-Kenntnisse im Lebenslauf. So sollten Bewerber*innen natürlich entsprechende Programmiersprachen wie Java, PHP oder C++ beherrschen oder fundierte Erfahrung mit Betriebssystemen und der für den Job benötigten Software mitbringen. 

Gehalt als IT-Consultant: Was kann ich verdienen?

Wie viel Sie im Consulting verdienen, lässt sich nicht pauschal beziffern. An dieser Stelle wäre es unseriös, mit konkreten Gehaltsspannen zu arbeiten. Grundsätzlich hängt Ihr späteres Gehalt von verschiedenen Faktoren wie dem Erfahrungslevel, der Branche, dem Land/Bundesland, der Unternehmensgröße oder dem Verantwortungsbereich ab.

Sie werden z.B. als Junior IT Consultant weniger verdienen als in einer Senior-Position. Beraten Sie einen großen Konzern, wird das Gehalt ebenfalls höher ausfallen als in einem kleinen mittelständischen Betrieb. 

Wenn es um das mögliche Gehalt in einem neuen Job geht, können Sie sich zum einen im Netz im Austausch mit Kolleg*innen einen Überblick verschaffen oder Sie bitten Ihren Recruiter um eine realistische Einschätzung.

In welchen Unternehmen werden IT-Experten gesucht?

IT-Experten werden in nahezu jeder Branche und jedem Bereich gesucht. Durch den zunehmenden Digitalisierungsdruck suchen Unternehmen vom KMU über den Großkonzern bis zum Handwerksbetrieb nach IT-Fachkräften. Es gibt auch viele IT-Systemhäuser, die gut ausgebildetes Personal mit Erfahrung und Expertise in beratender Funktion benötigen.

Fazit: Gefragte Jobs mit vielfältigen Aufgaben erfordern Fachkenntnis und Flexibilität

Als IT-Consultant decken Sie die gesamte Bandbreite der IT in Unternehmen ab. Deshalb ist ein hohes Maß an Fachkenntnis gefragt. Wer flexibel ist und darüber hinaus betriebswirtschaftliche Kenntnisse hat, findet in der IT-Beratung vielfältige Herausforderungen.

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