Connecting...

W1siziisijiwmtcvmdcvmtavmdgvmzmvmtivmtkwl0tjx1blcnnvbmfsymvyyxr1bmdfrefdsf9vsy5qcgcixsxbinailcj0ahvtyiisijkwmhgzmdbcdtawm2mixv0

Die rasante Entwicklung der Technologie, einschließlich der Einführung der künstlichen Intelligenz (KI), verändert auch die Rolle der Personalberater. Luuk Houtepen, Director of Business Management von SThree ist seit mehr als 10 Jahren im Recruiting tätig und hat die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Branche aus erster Hand erfahren.

Obwohl immer mehr Personalberatungsgesellschaften den wahren Wert der Automatisierung erkennen und positiv in die Zukunft blicken, teilen nicht alle diese Meinung. Luuk sagt dazu: „Ich denke, dass viele Angst vor KI haben, aber das müssen sie nicht. Sie hilft dabei, mehr Stellen zu schaffen und verbessert den Rekrutierungsprozess für alle Beteiligten - Bewerber wie Kunden“.

Nutzung von KI in der Personalberatung

KI wird in der Regel dafür eingesetzt, das CV-Matching in der Personalrekrutierung zu unterstützen – zur Automatisierung eines Prozesses, der sonst viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Berater sind nun in der Lage, schnell eine engere Auswahlliste von geeigneten Bewerbern zu erstellen, indem sie intelligente Software dazu nutzen, nach Personen mit den erforderlichen Kenntnissen und Fähigkeiten zu suchen. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn man stark nachgefragte Stellen zu besetzen hat. Früher mussten alle Berater ihre Datenbank manuell nach potentiellen Bewerbern durchsuchen und jede eingegangene Bewerbung einzeln durchsehen. Das ist ein unglaublich zeitaufwändiger Prozess – und dennoch tun viele das noch immer. Luuk Houtepen sagte: “Als ich mir kürzlich nach einer Veranstaltung ein Taxi teilte, war ich überrascht von anderen Personalberatern zu hören, die nicht einmal LinkedIn nutzen, um Bewerber zu finden - alles findet noch in Papierform statt.” Trotzdem wird die Automatisierung des CV-Matching-Prozesses langsam von vielen der größeren Personalberatungen eingeführt und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dies als das Standardverfahren gilt.

KI vs. Berater

Eine häufig gestellte Frage in der Personalvermittlungsbranche lautet, ob KI die Berater überflüssig machen wird. Luuk beantwortet das so: „Die Personalberatung ist eine persönliche Angelegenheit und meiner Meinung nach eine der letzten Branchen, die vollständig digitalisiert werden könnte.” Intelligente Rekrutierungssoftware ersetzt viele der manuellen Aufgaben – vom Hinzufügen neuer und aktualisierter Lebensläufe zu Datenbanken bis hin zum Abgleich der Fähigkeiten einzelner Personen mit den Stellenbeschreibungen. Da das alles automatisch erfolgt, hilft es dabei die Zeitspanne zu minimieren, die benötigt wird, um einen geeigneten Bewerber zu finden.

Obwohl KI in der Lage ist, eine Liste potentieller Bewerber für jeden Bereich zu erstellen, wird sie nie wirklich die Menschen hinter den Fähigkeiten verstehen können, egal wie hoch entwickelt sie ist. Zwar geht es bei der Anwerbung neuen Personals darum, die passenden Bewerber für ein Unternehmen zu finden und deren Fähigkeiten mit den Aufgaben abzugleichen - aber noch wichtiger ist es, dass die Menschen zueinander passen. Beispielsweise können gemeinsame Interessen den Einstellungsprozess stark beeinflussen. Hat ein Bewerber Gemeinsamkeiten mit dem einstellenden Manager und sie beispielsweise Fans des gleichen Fußballvereins sind, kann das den Aufbau einer Beziehung unterstützen und dem Bewerber einen Vorteil verschaffen. KI wird niemals in der Lage dazu sein, solche kleinen aber wichtigen Verbindungen herzustellen.

Wenn man das bedenkt, ist es leichter zu verstehen, warum Personalberater auch in den kommenden Jahren noch unerlässlich sein werden. Vielleicht verändern sich die Aufgaben im Laufe der Zeit, angepasst an die Fortschritte und Entwicklung der KI, aber auch in Zukunft werden sie noch gebraucht. Sie müssen mit den Bewerbern über die Rolle sprechen, sie auf Vorstellungsgespräche vorbereiten und außerdem Kunden und Bewerber auf Grundlage von weichen, weniger greifbaren Faktoren („Soft Facts“) zusammenbringen. Selbst in einer idealen Welt, in der alle Lebensläufe demselben Format entsprechen würden, sodass intelligente Software die notwendigen Daten vollständig analysieren kann, wären Berater noch immer unerlässlich.

DACH vs. GB - wird KI unterschiedlich eingesetzt?

Während KI sowohl in der DACH-Region als auch in Großbritannien vorwiegend für das automatische CV-Matching eingesetzt wird, gibt es Unterschiede bei der Geschwindigkeit, mit der die Technologie aufgegriffen wird. Luuk erklärt dazu: „In der Regel ist man in Deutschland etwas langsamer bei der Anwendung noch unerprobter und neuer Technologien und wartet, bis sie absolut sicher sind, während man in Großbritannien versucht, sich anzupassen und die neusten Innovationen so schnell wie möglich zu nutzen.”

Die mangelnde Einheitlichkeit beim Aufbau der Lebensläufe ist in beiden Regionen ein Problem. „Nicht alle Lebensläufe sind gleich; meiner Erfahrung nach sind Lebensläufe in
verschiedenen Ländern unterschiedlich lang. Zum Beispiel sind manche Lebensläufe von britischen Freiberuflern 15 Seiten lang und voller technischer Details, viele deutsche oder niederländische Lebensläufe haben ein paar Seiten, die den Bewerber vorstellen, und eine kurze Übersicht über die Ausbildung und Erfahrung sowie die Interessen enthalten“, so Luuk.

Der Arbeitsmarkt in jeder der Regionen wirkt sich ebenfalls darauf aus, wie KI eingesetzt wird. Während sie sich sehr gut für Stellen eignet, bei denen das Matching einfach ist – wie Web-Entwicklung oder das Programmieren einer einzelnen App – kann sie bei komplexeren Aufgaben Probleme mit sich bringen.

Bessere Dienstleistungen für Kunden und Bewerber

Personalberatungsgesellschaften, die KI-Software mit kompetenten, spezialisierten Beratern kombinieren, sind deutlich besser aufgestellt, um hoch qualifizierte Bewerber zu vermitteln. Nicht nur das, sondern sie sind auch in der Lage, das schneller zu tun als diejenigen, die einen Großteil der Arbeiten noch immer manuell ausführen, wobei KI als effizienter Antrieb dient. Da manuelle Aufgaben überflüssig werden, können die Berater sich stärker darauf konzentrieren, wirklich passende Bewerber für das Unternehmen zu finden, für das sie rekrutieren. Das trägt dazu bei, eine bessere allgemeine Qualität der Bewerber für die Kunden zu gewährleisten.

In einer Zeit, in der die Nachfrage in vielen Branchen das Angebot übersteigt, müssen die Personalvermittlungsagenturen den effizientesten Weg finden, um die besten Bewerber anzuziehen und zu binden. Das erlaubt es ihnen, einen starken Talentpool aufzubauen, auf den die Kunden zugreifen können. Außerdem profitieren nicht nur die Kunden vom Einsatz der KI-Software; die Agenturen können damit auch sicherstellen, dass sie den Bewerbern relevante Stellen vorschlagen. Eine schnelle Online-Suche zeigt nicht nur, wie häufig Bewerber E-Mails zu Jobs erhalten, die nicht zu ihnen passen, sondern auch, wie frustrierend sie das finden. KI-Software hilft den Personalberatungen dabei, genau das zu vermeiden.

Bei Computer Futures nutzen wir aktuelle und intelligente Rekrutierungssoftware. Das hilft uns dabei, unseren Matching-Prozess zu verbessern. So können die Bewerber zu Jobs kontaktiert werden, die zu ihren Fähigkeiten passen und die Kunden können eine engere Auswahlliste der Bewerber erhalten. Wir unterstützen IT-Fachleute, die nach neuen Stellen suchen, und Unternehmen, welche die kompetentesten IT-Fachleute in Festanstellung oder freiberuflich beschäftigen möchten.

Sie haben Interesse an einer Zusammenarbeit? Kontaktieren Sie uns!